Klosterkirche Einsiedeln

Der Männerchor Rüti ist weiterhin auf dem Vormarsch. Unter der Leitung des ausgewiesenen und allseits sehr geschätzten Dirigenten, Fritz Fehr, gelingt es, laufend neue Sänger anzuwerben. In gesanglicher Hinsicht erreicht der Chor eindrückliche Leistungen, und sein Repertoire darf als anspruchsvoll bezeichnet werden. Die Freude und Begeisterung bei den über 40 aktiven Sängern  ist offensichtlich. Bereits laufen die Proben für das mit hervorragenden SolistInnen besetzte Jahreskonzert vom 28. Oktober 2016 in der reformierten Kirche in Rüti. Titelbild in Grossformat.

Dank den guten Beziehungen von Fritz Fehr gelangte der Männerchor Rüti am letzten Samstagabend in der altehrwürdigen, barocken Klosterkirche Einsiedeln erneut zu Ehren. Bereits zum zweiten Mal  durften die Sänger die Abendmesse musikalisch begleiten, unterstützt vom Gastjodler Walter Wildhaber. In der sehr gut besetzten Klosterkirche konnten auch zahlreiche Angehörige und Freunde einzelner Sänger ausgemacht werden, die extra nach Einsiedeln „gepilgert“ waren. Was die Besucher zu hören bekamen, verdiente das Prädikat „vorzüglich“.

Nach dem Orgelvorspiel eröffnete der Männerchor Rüti den Gottesdienst mit dem “Wohin soll ich mich wenden“. In der Folge gelangte das „Ich will den Namen Gottes loben“, oder besser bekannt als russischer Kirchengesang “Tebje Pojem“, zur Aufführung. Danach wurden die Lieder „Das Morgenrot“ und „Sancta Maria“ vorgetragen. Zum Abschluss ertönten „Mit dym Säge wämmer gah“ und „Alpsäge“ zwei Lieder, die vom Jodler begleitet wurden. Die Messebesucher zeigten sich sichtlich gerührt von diesen Darbietungen, und der kräftige Applaus bestätigte, dass ihnen der Männerchor Rüti  Freude bereitet hatte und sie zu überzeugen vermochte.

Bei den Sängern spürte man Motivation und viel Herzblut. Alle Lieder wurden „a cappella“ und ohne Zuhilfenahme der Noten vorgetragen. Die Sänger fühlten sich stolz darüber, sich in einem derart beeindruckenden Rahmen präsentieren zu dürfen, und jeder gab sein bestes. Dieser Auftritt bedeutete für alle ein unvergessliches Erlebnis. Nach dem Klosterbesuch trafen sich die Sänger mit Ehefrauen, Partnerinnen und Freunden beim gemeinsamen Nachtessen, das abgeschlossen wurde mit stimmigen Gesangseinlagen. Es herrschte im Saal eine freudige Atmosphäre, und beim Dirigenten zeigte sich Erleichterung und Zufriedenheit, was er als Lob an die Sänger weitergab. Im Übrigen bot sich in fröhlicher Runde auch Gelegenheit, die sozialen Kontakte zu pflegen. Letztlich zeigten sich alle glücklich über den Abschluss eines ereignisreichen Abends. (hs)

Einige Impressionen von diesem schönen Anlass

Bericht im Rütner Ausgabe August